große und kleine geschichten einer stadt, die niemals schläft … aus ungewöhnlicher perspektive werden sie hier erzählt // NEW YORK STORIES ist das ergebnis einer einwöchigen fotoreise im september 2009 // auf über 2.000 beeindruckenden aufnahmen dokumentierten der duisburger fotograf friedhelm krischer und sein mitarbeiter tobias lühe das stadtleben in new york city // entstanden sind momentaufnahmen einer metropole und ihrer individuen, die den betrachter unmittelbar am geschehen teilhaben lassen // spüren Sie die energie und intensität, die von diesem ort ausgeht!

friedhelm krischer, fotograf aus duisburg
big apple … nicht erst seit dem 11.9.2001 assoziiere ich mit diesem namen fest verankerte bilder // ich verbinde damit vor allem, wie viele andere wohl auch, die bekannten gesichter einer metropole namens new york city // unzählige filmszenen (aus the day after tomorrow, taxi driver, vanilla sky etc.) und noch mehr fotos (hier sei stellvertretend die außerodentliche arbeit von reinhard wolf erwähnt) kennt man aus der „stadt, die niemals schläft“, wie schon frankie boy hören ließ – und nicht nur er

dennoch kennt man eigentlich nichts von new york, wenn man nicht physisch dort gewesen ist // diese stadt sieht man nicht nur, sondern man spürt sie mit allen sinnen // ok, es ist ganz normal, dass man einen ort neu definiert, wenn man ihn aus einer anderen als der durch die medien gefilterten perspektive betrachtet // in new york aber hat die begegnung mit diesem ort etwas ganz besonderes ausgelöst // und diese faszination haben mein begleiter, fotograf tobias lühe, und ich unmittelbar mit der kamera festgehalten

die fotokamera als katalysator für das reale erlebnis – ja, in diesem fall trifft es eindeutig zu // wir haben uns auf diese stadt wertfrei eingelassen, haben alles geradewegs auf den chip gebannt und nach einer woche intensiver arbeit überrascht festgestellt, dass hier auch der faktor zeit eine andere bedeutung hat: wir haben sie nicht wahrgenommen // ein erlebnis ohne anfang und ende, ohne oben und unten // war ich eine woche in new york oder ein leben lang // diese frage erscheint bedeutungslos, wenn man sie dem erlebten gegenüberstellt

diese stadt, die alle bekannten maßstäbe sprengt, spürt man körperlich, man riecht sie … man fühlt sie, spätestens wenn man die hotellobby verlässt // sie inspiriert durch die faktoren mensch, architektur und verkehr – aus der lokalen welt uns wohlbekannte elemente, zeigen diese in new york eine völlig andere dimension // die nicht enden wollende höhe der wolkenkratzer, die vielspurigen verkehrsadern (pulsierend im wahrsten sinne des wortes), die vielzahl der ethnischen gruppen, die gerüche und geräusche … dieser film läuft 24 stunden und man wird an den rand des aufnahmevermögens gebracht // einerseits // andererseits jedoch wird man inspiriert von der ungeheuren energie, die diese stadt typisiert, dem gefühl, als befinde man sich innerhalb einer filmkulisse eines blockbusters // das gesehene ist gleichzeitig bekannt und befremdlich // und genau auf diesem schmalen grat fanden wir den nährboden für mehr als 2000 fotos // instinktiv und ohne intention // dafür aber ein erlebnis hoher intensität // diese energie haben wir durch das projekt NEW YORK STORIES in fotografie transformiert


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